Entspannte Tage auf den Bermuda Islands

Bullerbü für Reiche

Auffallend die weißen Dächer auf den bunten Häusern. So wird hier das Wasser gesammelt und der heftigen Sommerhitze getrotzt. Alles hier ist super gut in Schuss, topp gepflegt. Wir genießen St. Georges. Es gibt ganz viele Golfplätze auf der Insel und viele Kirchen. Wir finden nicht ein heruntergekommenes Haus! Alles in bester Ordnung mit vor Kraft strotzender Natur: Palmen, Sequoia, Mangrovenbäume.... Dazu das blau türkise Meer und (manchmal, wenn es nicht gerade kachelt) der blaue Himmel. Kein Wunder, dass hier kaum jemand wieder weg will.

 

Reff-Leinen wechseln bei 25 kn

Es gibt leichtere Übungen und bessere Bedingungen. Aber Ansgar liegt das Thema sehr auf der Seele und wir wissen nicht genau, wie die neue Leine in die Rollreffanlage der Genua einzufädeln ist. Mit Hilfe von Dan gelingt es: Nicht nur seine technischen Talente sind unbezahlbar, vor allem sein Gleichgewichtssinn und seine akrobatischen Fähigkeiten werden dringend benötigt!!

Die Reffleine für die Fock ist dagegen Spielerei. Auch unser Großsegel bekommen wir ganz gut runter und tuckern mit unserem Dingy zum Segelmacher. Fertiggestellt innerhalb eines Tages müssen wir dann aber doch noch darauf warten, dass der Wind mal kurz Pause macht, bevor wir aufriggen können.

Unsere Ersatzteile konnten wir alle in Hamilton besorgen. Wie immer fahren wir mit dem öffentlichen Bus - eine wunderschöne Fahrt über die Inseln. Autoverkehr ist hier limitiert. Touristen können keine Autos leihen. Und den Bewohnern der Inseln ist pro Familie auch nur ein Auto erlaubt. Gute Idee, oder?

Ausflug mit Scooter

Um die Inseln in Ruhe zu erkunden, leihen wir uns Scooter und ziehen mit unseren Freunden los. Sie kennen sich durch frühere Urlaube gut hier aus und zeigen uns die schönsten Fleckchen. Das Scooter fahren an sich macht einfach total Laune und obwohl das Wetter nicht ganz perfekt ist, genießen wir es sehr. Wir durchqueren die Islands komplett von einem Ende bis zum anderen, machen Pause in Pompano Beach, essen auf einer Hotelterasse mit wirklich atemberaubendem Blick und....

 

 

Pink sand!

Ich wollte es ja nicht glauben, aber der Sand hier enthält wirklich kleine pinkfarbene Steinchen, so dass im Ganzen eine pinkfarbene Schattierung entsteht. Sieht toll aus! Die Bermudianer verwenden diese Steinchen häufig für Schmuck und Dekorationen.

Die Strände sind wunderschön. Am Nachmittag kommt die Sonne raus und das Meer wechselt von blau zu türkis...

Nur zum Baden ist es leider zu kalt, aber wir haben definitiv nichts zu klagen.

Wir lassen diesen wunderschönen Tag an Bord der Umiak mit einem Sundowner ausklingen. Es war perfekt!

 

 

 

Noch ein paar Vorbereitungen...

dann wollen wir weiter. Es sieht nach einem Wetterfenster ab Dienstag aus. Ziel Antigua!

Wir hoffen auf friedlichere Winde, es sind immerhin fast 1000 sm...