Zurück Marsch Marsch an die Arbeit

Boat Work in Deltaville

Hier werden wir nun erst einmal eine Weile bleiben und unsere Wassertanks sanieren. Dazu müssen wir erstmal hineingucken, um zu sehen, was Sache ist. Hoffentlich ist es nicht allzu schlimm. Morgen geht es los....unter dem strengen Blick der Weißkopf-Seeadler, Wappentier der USA und hier in der Gegend wirklich zahlreich vertreten.

Dry ice blasting on board

Eine gute Woche haben wir gebraucht, um uns das ganze benötigte Equipment zu besorgen - inklusive einem großen RAM-Pick-up, um das ganze Zeug zu transportieren. Der Einsatz mit Trockeneis war dann aber nicht ganz so easy: Entgegen aller Vorhersagen eine Riesen-Sauerei, die Tanks wurden nicht so sauber, wie es notwendig ist, um direkt einen neuen Anstrich aufzubringen, der Helm mit der Luftzufuhr funktionierte  nur eingeschränkt und die Außentemperaturen waren so hoch, dass der Druckschlauch immer wieder festgefroren war. 

 

Das bedeutete für uns nach all diesem Aufwand auch noch Rost und Bitumen kratzen per Hand in den unzugänglichen Wassertanks. Die anschließende Reinigungsaktion von Boot und Mensch war ebenfalls ein Kapitel für sich. Das Bitumen und vor allem der Bitumen-Staub ist wie Kaugummi und klebt einfach überall.

 

Unser Problem jetzt: Wir können kein normales Epoxy aufbringen, da Bitumenreste an den Tankwänden übrig geblieben sind, die wir nicht entfernen können. Wir brauchen also einen speziellen Anstrich - den finden wir aber in den USA nicht. Wolfgang und Petra haben für uns ein Produkt in Deutschland gefunden. Klasse, nur der Albtraum beginnt mit dem Versuch, das Zeug in die USA liefern zu lassen. Der Kampf ist noch nicht gewonnen....

 

Zwischendrin ist uns dann noch die Kühlwasserpumpe kaputt gegangen und die Ersatzpumpe passte nicht. Ansgar musste sie erst aufwendig umbauen. Glücklicherweise liegen wir hier in Deltaville in einer Marina, die für Arbeiten an Bord perfekt ist.

Hier wollen wir auch noch unseren Generator einbauen, aber auch hier befinden wir uns noch zwischen Hoffen und Bangen, wie das mit der Einfuhr (aus den Niederlanden) klappen könnte.