Auf zu den British Virgin Islands

Ankunft auf Virgin Gorda!

Ursprünglich wollten wir direkt nach Tortola, die größte Insel der BVI´s. Lennart und Valentin von der Andiamo, raten uns aber davon ab. Das Einklarieren in Road Harbour muss ziemliches Gewürge sein. Also steuern wir Virgin Gorda an und ankern in der St. Thomas Bay. Einklarieren klappt zwar hier auch nicht auf Anhieb, weil der Kollege vom Zoll nicht da ist, aber beim zweiten Versuch am nächsten Morgen kriegen wir unsere erforderlichen Formulare, Stempel und Belege und werden unsere Immigration-Fee los. 

Gleich an unserem ersten Abend bekommen wir Besuch von unseren Nachbarn, einem Cat aus Hamburg, und wir verbringen einen schönen Abend bei herrlichem Sonnenuntergang  miteinander, machen unsere Biervorräte nieder und erhalten viele wertvolle Tipps für unsere nächsten Ziele. Wir hoffen auf ein Wiedersehen mit den Beiden!

The Baths

Eine spektakuläre Laune der Natur. Bei einem Vulkanausbruch sind etwas südlich von Spanish Town auf Virgin Gorda riesige Felsbrocken hochgewirbelt und in Lava eingebettet worden. Die Lava wurde im Laufe der Zeit wegerodiert und hat ein weit verzweigtes System aus zum Teil mit Wasser gefüllte Becken, Höhlen und Gänge zurückgelassen. Zusammen mit dem Sonnenlicht, das immer wieder durch die Granitbrocken fällt, ergibt sich ein beeindruckendes Naturschauspiel. Keiner, der hier durch gekrochen, gekrabbelt, durchs Wasser gewatet oder über Felsen geklettert ist, der nicht restlos begeistert war. "Amazing"  war das meist gehörte Wort bei unserer Tour durch dieses Naturschutzreservat.

Wer hier in die Nähe kommt, darf diese Attraktion nicht auslassen!

 

Sonnenuntergänge in der Karibik

Einfach der schönste Moment des Tages und immer wieder überwältigend: die Sonnenuntergänge! Was gibt es Schöneres als vom Cockpit aus, am Anker schaukelnd in einen solchen Abendhimmel zu blicken!

Trellis Bay - auch hier hat Irma gewütet!

Von Virgin Gorda sind wir rüber nach Beef Island, Tortola, in die Trellis Bay gesegelt.  Ein Katzensprung durch tiefblaues Wasser!

Die Bay ist klein, das Restaurant auf der mitten in der Bay liegenden kleinen Insel muss mal exquisit gewesen sein. Jetzt ist es leider nur noch ein Haufen Steine. Der Strand ist aber bis auf ein paar Kleinigkeiten wieder sehr schön hergestellt und man hat vom der Strandbar einen herrlichen Ausblick in die Bucht bis hinüber zu den nächsten Inseln.

Segeln durch die BVI´s

Unser nächster Stopp sollte eigentlich Road Town, Tortola, sein. Aber das Segeln durch die BVI´s ist einfach ein Traum: herzliche Kulisse, angenehmer Wind, keine Welle!! Einfach zu perfekt, um aufhören zu können. So segeln wir an diesem Tag weiter nach Sopers Hole, West End, Tortola. Haben dort immer noch nicht genug und landen am Ende eines berauschenden Segeltages durch die beindruckende Inselwelt auf Jost van Dyke im Great Harbour.

 

Great Harbour....

heißt nur so, ist in Wirklichkeit eine ziemlich kleine Bucht mit Sandstrand und Sandstraßen, ein paar Läden und Bars. Die Bucht ist so eng, dass Ankern unmöglich ist. Man muss sich eine Boje fangen.

Berühmt ist Great Harbour durch Foxy, einem mittlerweile in die Jahre gekommenen singenden Barden. Sein Restaurant, the Foxy´s, ist bei Seglern in der ganzen Welt bekannt, die dort stattfindenden feucht fröhlichen Partys sind legendär und man darf wohl nicht spießig sein, um sie zu genießen. Als wir dort sind, ist "nur" Normalbetrieb und wir genießen unseren Cocktail zusammen mit drei Krefeldern, die auch gerade die BVI´s besegeln.

Zwei Nächte wollen wir hier bleiben, dann müssen wir weiter. Nächstes Ziel ist die Insel Culebra, östlich von Puerto Rico.

Aber: Die BVI´s sind klasse - wir kommen wieder, definitiv!