Bequia

Hier hält der Anker gut!!

Nachdem wir uns mal wieder eine neue SIM-Karte kämpft haben und ich einige Artikel fertigstellen konnte, wollen wir in den nächsten Tagen die Stadt und die Umgebung hier erkunden. Die Bar kennen wir schon, der Heimweg (ca. 15 m zum Schiff!) ist so herrlich unkompliziert...

 

 

Port Elizabeth in der Admirality Bay

Besser kann man sich eine Ankerbucht nicht wünschen. Das an der Bucht gelegene Städtchen ist sehr idyllisch und der Strand von kleinen Restaurants und Bars gesäumt. Nachdem das Musikfestival, von dem wir nicht mehr viel mitbekommen haben, beendet ist, liegen nur noch wenige Boote in der Bucht. Manchmal kommen Großsegler vorbei, die mit ihren zahlreichen Masten und Segeln einen atemberaubenden Anblick bieten.

 

Im Fischerdorf La Pome - Paget Farm 

Mit dem Bus fahren wir in das an Bequia´s Südküste gelegenen Fischerdorf La Pome. Die Fischer hier haben die Erlaubnis Wale zu fangen: 4 Stück pro Jahr. Sieben Männer ziehen dazu mit einem kleinen Segelboot und Harpune los. Der Fang versorgt das Dorf für lange Zeit: nachhaltige Fischereiwirtschaft! Auf dem Bild sitz Ansgar mit Aston, einem Bewohner von La Pome, der uns viel zur Geschichte der Insel und des Ortes zu erzählen wusste, auf einem Schädelknochen eines Wales!

Neben den vielen lokalen Fischern, die ihren Fisch auf Holzkisten direkt am Strand zubereiten, gibt es auch eine kleine Fischfabrik. Hier gelten dann auch andere Hygienevorschriften. Klimatisierte Räume, alle Arbeiter mit Haarnetz und fliegenfrei: So wird der Fang - viel Lobster, Thuna und andere Fischarten - vorbereitet und geht dann gekühlt auf die Reise. Verschifft wird weltweit, viel geht nach Japan.

Wir dürfen zwei Hummerschwänze erwerben (ca. ein halbes Kilo für umgerechnet 14 Euro!). Abends wird an Bord gegrillt, wir werden der riesigen Portion kaum Herr.

Wir können uns nicht satt sehen

Die Sonnenuntergänge gehen in diesen Breiten zwar sehr schnell über die Bühne. Man kann der Sonne wirklich zusehen, wie sie hinter dem Horizont verschwindet. Die Stimmungen sind einfach jeden Abend wieder spektakulär. Wir genießen sie meist von unserem Cockpit aus - besser geht's nicht!