Union Island & Tobago Cays

Union Island

Für eine Nacht schnappen wir uns hier eine Boje, d.h. die Bojen-Jungs schnappen sich eher uns und haben uns ruckzuck festgemacht. Auch gut. Die Preise sind erträglich und wir wollen am nächsten Morgen ja schon wieder weiter.

Einklarieren ist hier unproblematisch und das Office direkt gegenüber vom Dingi-Steg gelegen. Überhaupt: Der Dingi-Steg ist sehenswert. Unter einem kleinen Steinbogen fährt man durch und kann direkt an der Restaurant-Zeile festmachen. Das Städtchen selber ist mal wieder Bullerbü-mäßig. Auf der Suche nach einer lokalen SIM-Karte schlendern wir durch die Straßen und beschließen am Abend essen zu gehen. Aufgrund der horrenden Preise in der Karibik essen wir nämlich meistens an Bord und gehen an Land nur etwas trinken. Vom Restaurant aus haben wir einen famosen Ausblick auf eine Superyacht - beleuchtet wie ein Christbaum! 

 

Tobago Cays

Auf die Empfehlung eines Seglers aus der Tyrell-Bay machen wir uns auf zu den Tobago Cays: ein karibischer Traum. Wie versprochen kommen uns schon bei der Anfahrt die Schildkröten entgegen. In glasklarem Wasser, das je nach Tiefe zwischen tiefblau und türkis wechselt, tummeln sich viele bunte Fische, von Rochen in verschiedenen Farbschattierungen bis hin zu kleinen Kugelfischen...Bilder wie aus einem Urlaubskatalog!

An Land begegnen wir zahlreichen kleineren und größeren Echsen und Leguanen, die sich, wenn man ausreichend Abstand und Ruhe bewahrt, in aller Gemütlichkeit auf ihren Weg machen und gut beobachten lassen. Wir bleiben hier zwei Tage und genießen Natur pur. Zwar liegen wir hier vor dem Riff nicht allein, der Platz zu den anderen Booten ist aber ausreichend groß, um sich ungestört zu fühlen. Und wir finden, der Segler aus der Tyrell-Bay hatte absolut recht: An den Tobago Cays darf man nicht vorbeifahren!!